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 Betreff des Beitrags: "The end of all things"
BeitragVerfasst: 23 Apr 2009, 12:06 
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Grüße euch!

Ich habe von 2007 bis 2008 eine eigene Geschichte geschrieben (Titel siehe Betreff) und wollte diese nun gern als Machinima umsetzen. Da es sich dabei allerdings um ein größeres Projekt handelt und ich mich erst seit drei Wochen mit Machinima´s beschäftige, wollte ich hier ein paar Fragen stellen:

- Überwiegend gibt es PvP- oder PvE-Movies. Wenn es dann aber Mal ein Story-Machinima gibt, ist es meist überragend gut. Besteht überhaupt noch Interesse/Bedarf an Anfängerprojekten, wenn viele solche Werke wie "TotPIII" oder "CoW: Blind" im Hinterkopf haben? Immerhin setzten diese Maßstäbe.

- Wie groß ist die Toleranz der Machinima-Community? Gibt es ein Schema F oder ist es eher das Außergewöhnliche, das beeindruckt?

- Lohnt es sich Fraps käuflich zu erwerben, für größere Projekte? Und wo lägen die Vorteile zur Trial?

- Was meint ihr was besondere Spannung in einem Machinima erzeugt? Ich tue mich da ein wenig schwer, die richtige Mischung zu finden. Sind es eher Musik...Landschaftsansichten...gute Sprecher...oder eine Mischung aus allem?

Freue mich auf eure Antworten und werde euch bald einen ersten Trailer linken.
Interessenten der Geschichte, klicken hier: http://forums.wow-europe.com/thread.htm ... 3&pageNo=1

Euer Niri

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"Ich werde die Zeitmaschine zerstören und mich der Erforschung von etwas viel wichtigerem zuwenden...den Murlocs!"
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 Betreff des Beitrags: Re: "The end of all things"
BeitragVerfasst: 23 Apr 2009, 12:46 
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Du beschäftigst dich seit 3 Wochen mit Machinima?

Mein Tipp: Lass es mit dem Film. Das wird nichts!!!

Ok, mag hart klingen aber das ist die Realität und JEDER gute/ernsthafte Machinimamacher wird dir das Gleiche sagen. Ich bin auch relativ neu in dem "Geschäft" und hab für mein 6 minütiges Video mehrere Wochen gebraucht. Gerade zu Anfang kennt man weder Programme noch Filmtechniken geschweige denn Leute, die einem helfen können+wollen. Wie lang willst du an deinem Film sitzen? 17 Jahre? Wenn ich mich nicht täusche hat die Produktion von TotP3 18 Monate gedauert und der kannte sein Schnittprogramm sicher in- und auswendig und hatte schon Erfahrung in Machinimas erstellen.

Fang klein an. Mach ein paar Videos die wenige Minuten gehen und stell sie vor. Schau dir genau an welche Kritiken du bekommst und vor allem nimm sie an, dann wirst du nach und nach immer besser werden. btw zeig sie Unbekannten und nicht deinen besten Freunden. Die werden dir nämlich nur sagen wie toll alles ist und das du das super gemacht hast - das bringt nicht weiter. Leute, die dich nicht kennen werden sich auch nicht scheuen dir die knallharte Wahrheit ins Gesicht zu schlagen.

Zu deinen Fragen:

- Anfängerprojekte werden natürlich gern gesehen, denn alle haben mal klein angefangen und aus einigen ist was geworden weil sie an ihren Fähigkeiten gearbeitet haben.

- Schema F ist natürlich der sichere Weg. In Hollywood ist das nicht anders. Wenn du etwas Aussergewöhnliches machen willst musst du sehr viel Kreativität haben und ne Menge Zeit reinstecken. Natürlich ist die Chance ein Flop zu werden höher als bei Bewährtem. Das ist aber in allen Lebensbereichen so.

- Fraps kann man auch im Trialmodus prima nutzen. 30 Sekunden Aufnahmezeit reichen meist aus für eine Szene und das Wasserzeichen kann man wegbügeln wenn man sein Video entsprechend beschneidet. Es gibt aber viele Alternativen, die auch nichts kosten - WeGame z.B.

- Besondere Spannung bekommst du durch einen besonderen Film. Soll heissen, stimmt eines der Elemente nicht, die du genannt hast, kann das den ganzen Film ruinieren. Musik ist in Machinimas extrem wichtig, denn sie beeinflusst neben Schnitttechnik zum großen Teil die Atmosphäre des Filmes - vor allem in Dialogen, da die Charaktere optisch nur sehr unzureichend ihre Gefühle ausdrücken können.
Da sich viele schwer tun Sound zu bearbeiten wird auch oft das Video "auf das Lied" geschnitten damit es zueinander passt.
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 Betreff des Beitrags: Re: "The end of all things"
BeitragVerfasst: 23 Apr 2009, 13:35 
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Ok, du hast nach ersten Video-Versuchen gefragt:

http://www.youtube.com/user/Niridias

Entstanden in der Reihenfolge:

- Murloc-Sketch
- Wolfrain the Movie 1 + 2

Sind komplet ingame aufgenommen und mit Vegas 6 bearbeitet.

Bin weiter gespannt!

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 Betreff des Beitrags: Re: "The end of all things"
BeitragVerfasst: 24 Apr 2009, 07:53 
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Ok, meine Meinung hat sich nicht geändert.

Ich mime mal den Unbekannten, der dir die Wahrheit ins Gesicht schlägt. ;)
Bitte einfach nur ganz sachlich zur Kenntnis nehmen, will dich damit nicht niedermachen oder angreifen.

- zu lange Schnitte, oft sind Passagen enthalten in denen nichts passiert -> macht's langweilig

- Lege dir ein Genre fest und bleibe dabei, sprichst du "mittelalterlich" passen Szenen von "nerf Schurken" nicht hinein. Das lässt das Ganze wirken als wärs verkrampft komisch vom nem 12-Jährigen.

- Eine Männerstimme als Frau? Das geht nicht gut.

- Aufnahmen scheinen auf die Schnelle aufgenommen worden zu sein. Überleg dir vorher genau was du aufnehmen willst. Stadtwachen die ungewollt durchs Bild laufen -> absolutes NO GO

- Kameraperspektiven sind oft schlecht gewählt, der Teil des Bildes in dem etwas passiert ist zu klein gewählt. Nahaufnahmen von Charakteren fehlen fast komplett -> wichtig in Dialogen

- Soundtechnisch bist du auf einem guten Weg. Achte aber mehr auf das Lautstärkeniveau. Dezente Musik im Hintergrund kann die stillen Passagen gut überbrücken.

- Für 1-2 Minuten scheint das noch zu funktionieren, aber glaubst du das die Leute 90 Minuten davon durchhalten?

Es sind noch viele kleine Schnitzer drin, die zu erwähnen ich leider keine Zeit habe. Fahre gleich weg und bin erst Sonntag wieder da aber wollte dir das noch auf den Weg geben weils m.M. nach elementare Dinge sind.

Mein Tipp zum Zeitpunkt: Schau dir ein paar gute Filme an ohne dabei auf die Story und Dialoge zu achten - am besten den Sound ganz auslassen. Guck dir Kameraeinstellungen, Schnitte, usw. genau an und überlege warum es so umgesetzt wurde. Ein bisschen Filmtheorie könnte dir sicher nicht schaden. Dazu findet man ne Menge im Internet.
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 Betreff des Beitrags: Re: "The end of all things"
BeitragVerfasst: 24 Apr 2009, 08:25 
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Danke dir lfg. Genau sowas suche ich. Ehrliche Kritik, die mich besser macht.
Und was erwarte ich auch bei ersten Schritten? Richtig: Verbesserungsvorschläge in Form harter Kritik!

Wird Zeit am Wochenende mehr zu lernen und weiter zu üben!

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 Betreff des Beitrags: Re: "The end of all things"
BeitragVerfasst: 25 Apr 2009, 15:13 
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Na dann gutes Gelingen auch von mir.

Gruß,

Tidius

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 Betreff des Beitrags: Re: "The end of all things"
BeitragVerfasst: 25 Apr 2009, 18:22 
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Auf ein neues! Der Trailer ist fertig und Mal auf die "Musikvideo"-Variante gemacht.

http://www.youtube.com/watch?v=frd9uQYsipc

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 Betreff des Beitrags: Re: "The end of all things"
BeitragVerfasst: 26 Apr 2009, 13:50 
BHP Team
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Schaut doch garnetmal schlecht aus, das Bild bei ca 1:12 war zu dunkel und ich würde es eher als Teaser bezeichnen da es absolut nichts über den film aussagt.

Außerdem fand ich den Murloc cool :)
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 Betreff des Beitrags: Re: "The end of all things"
BeitragVerfasst: 26 Apr 2009, 15:27 
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lfg hat geschrieben:
Du beschäftigst dich seit 3 Wochen mit Machinima?

Mein Tipp: Lass es mit dem Film. Das wird nichts!!!

Wer nicht anfängt, kann nie fertig werden. Ich sehe es nicht ganz so schwarz wie lfg, aber 90 Minuten sind verdammt sportlich, dafür brauchst du wirklich eine Menge durchhaltevermögen und idealerweise Leute, mit denen du zusammen arbeitest, die auch wollen, dass der Film fertig wird, um sich gegenseitig bei der Stange zu halten.

Die Kurzfilme hatten zwar einen gewissen Unterhaltungswert, aber wie lfg schon sagte, die Pausen sind meiner Meinung nach auch zu lang, und Männerstimme für ne Frau ist nicht so dolle, vor allem wenn man es dann noch mit den ingame-emote-Frauenstimmen vermischt.

Grundsätzlich, fang an, geb dir Mühe, aber mach dir auch Gedanken darüber, welchen Umfang dein Projekt letztendlich hat. Überlege mal wie lange du für deine kurzen Clips gebraucht hast, und rechne es auf die Spieldauer hoch. Wenn du dann noch etwas mehr Abwechslung reinbringen willst und am Schnitt feilst kommt ein haufen Arbeit auf dich zu, eine Stunde pro Minute ist auch bei einfachen Szenen schnell um, und an manchen Szenen sitzt man gut und gerne mal ein Wochenende, um am Ende zu merken, dass man nur 2 min weiter ist also vorher...

Ansonsten noch als Tipp, besorg dir CameraPlus als Addon, da kannst du mit einem Knopfdruck die Charakternamen, Zielkreise, Zielnamen usw. abschalten ohne dich jedesmal durchs Interfacemenü wühlen zu müssen.

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Etwas anders besser zu finden, heißt nicht, dass es nicht gefällt...
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 Betreff des Beitrags: Re: "The end of all things"
BeitragVerfasst: 27 Apr 2009, 03:03 
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So, bin wieder da... zu allererst muss ich ein dickes Lob loswerden. Zu dem was du vorher gemacht hast ist das schon ein großer Qualitätssprung nach vorn. Auch schön zu sehen, dass du dir die Tipps zu Herzen genommen hast. Solche Sachen wie mit den dunklen Bildern passieren halt zu Anfang - hatte ich auch. ^^
Würde es aber auch eher als Teaser bezeichnen. Die einzelnen Aufnahmen sind zwar schon gelungen aber meines Erachtens noch Recht zusammenhangslos, man weiss halt nach dem kleinen Filmchen inhaltlich genauso viel wie vorher. Kleiner Tipp am Rande: Die Schnitte passten sehr gut in die Musik rein aber dadurch, dass der Takt lange gleich bleibt, waren auch die einzelnen Szenen immer gleich. Da muss man aufpassen, es nicht zuu lang so laufen zu lassen sonst besteht die Gefahr, dass es monoton wirkt.

Ich weiß auch nicht so Recht warum der Murloc da durchs Bild gelaufen ist aber fands doch sehr amüsant. :lol: Denke mal das wird/soll dein Markenzeichen sein - würde ich beibehalten.

Um auf das Zitat zu kommen was Shartun von mir geschrieben hat: Es soll bitte nicht falsch verstanden werden. Natürlich hat jeder die Möglichkeit und Chance verdient einen Film zu machen. Ich wollte damit nur sagen, dass es keinen Sinn macht nach 3-4 Minutenvideos ohne specials auf einmal einen Blockbuster-Film anfangen zu wollen. Es sollte nicht heißen, dass du NIE einen Film zustande bringst.
Je mehr du dich mit Machinimas beschäftigst, desto mehr werden dir Fehler in deinen früheren Werken auffallen und du wirst natürlich auch Erfahrungen machen, die du für die Filmerstellung nutzen kannst. Das spart dir nicht nur wertvolle Zeit, es verringert auch das Risiko, dass dein Film lahm wird.
Keiner wird sich 90 Minuten hinsetzen mit dem Gedanken im Hinterkopf "der macht ja das zum ersten Mal" und sich durch den Film quälen um dir hinterher zu sagen, ob es das wert war zu sehen oder nicht.

Als Fazit: Mach weiter so und bleib am Ball, dann wird aus dir vielleicht mal ein ganz großer Filmemacher. ;)
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