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 Betreff des Beitrags: Re: The making of: "The end of all things"
BeitragVerfasst: 10 Nov 2011, 19:04 
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Ich liebe es, wenn es ein Film schafft, dass ich Verständnis für den Bösewicht habe (z.B. bei Watchmen) oder man sich am Ende fragt, ob der vermeintlich böse vielleicht eigentlich der Gute ist. Oder wenn man es schafft einen Hass aufzubauen (Gladiator, Pans Labyrinth). Meine Lieblings-Bösewichtin ist Callisto aus der Serie Xena: Sie hatte mit angesehen wie Xena ihr Dorf plünderte und abfackelte und an dem Tod ihrer Eltern schuld war. Für sie gab es nur ein Ziel: Xena soll Leiden, so wie sie gelitten hat. Sie soll mitansehen, wie die Menschen die ihr lieb sind sterben. Einfaches Konzept, für jeden nachvollziehbar und zu allen Schandtaten bereit :twisted:

In der Hinsicht ist es oft nützlich, wenn einer der Hauptcharaktere eine dunkle Vergangenheit hinter sich hat. Aber böse Menschen die nur böse sind um böse zu sein gibt es leider viel zu oft... bei alten Göttern/Dämonen etc. find ichs akzeptabel, auch wenn selbst solche manchmal einen Antrieb haben (z.B. Sargeras)

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Etwas anders besser zu finden, heißt nicht, dass es nicht gefällt...
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 Betreff des Beitrags: Re: The making of: "The end of all things"
BeitragVerfasst: 11 Nov 2011, 11:43 
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Da möchte ich mal das Ende von "Silent Hill 2" als gutes Beispiel eines Spiels nennen.

Spoiler:

Die Hauptfigur (die der Spieler die ganze Zeit durch die Schrecken von Silent Hill brachte) stellt sich am Ende als Mörder der eigenen Frau heraus. Seine Motive sind nachvollziehbar...und dennoch saß ich mit offenem Mund vor dem Bildschirm und dachte: "Boah...wie fies." Denn es gab Rückblenden in die Vergangenheit die zeigten wie sehr eine Krankheit seine Frau veränderte und wie sehr er darunter litt. Zudem bat sie ihn irgendwann dieses Leiden (beider Seiten) zu beenden. Dennoch...dass er sie dann tatsächlich erstickt hat war...heftig. Ich wüsste selbst nicht wie jahrelanges Pflegen eines geliebten Menschen (der sich immer mehr unnahbar macht) auf mich einwirken würde. Aber Mord...no way.

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 Betreff des Beitrags: Re: The making of: "The end of all things"
BeitragVerfasst: 12 Jan 2012, 11:48 
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Größe einer Szene

Wie groß und kompliziert eine Szene wird hat sich mit der Zeit etwas verändert. Standart war früher das Bluescreen-Verfahren oder das Live-Server-Filmen. Beides war etwas limitiert bezüglich Anzahl der zu zeigenden Personen und fehlenden Effekten. Diesbezüglich hat sich mit z.B. dem Machinima-Studio einiges getan. So können mit einem einzigen Programm eine Vielzahl an Charakteren in einer realistischen Umgebung agieren und es können eine handvoll Effekte eingestreut werden. Da Screenshots aus dem Spiel als Hintergrundbild herhalten können muss nichtmal zwingend der Bluescreen-Effekt eingesetzt werden. Zu empfehlen ist diese Arbeitsweise bei unbewegten Szenen, wohingegen Kamerafahrten lieber live aufgenommen werden sollten.

Bei mir persönlich stellt sich leider das Problem der Internetverbindung. Auf Dörfern ist das Maximum meist 1k statt städtische 16k und mehr. Sobald ich also anfange zu frapsen wird der Pc langsamer und es darf zugleich niemand anderes das Internet nutzen. Da dies bei vier weiteren Personen im Haushalt (und alle hängen am selben Router) quasi unmöglich ist kann ich diese Art der Aufnahmen knicken. Natürlich könnte es mir egal sein. Derzeit gibt es auf WCM das "Tagebuch eines Gnomes Teil xy" wo mit einem einzigen Erzähler und ruckelnden Bildern eine Geschichte erzählt wird. Kommt hier also mal wieder auf den Anspruch an. Und ich mag ruckelnde Bilder in Filmen überhaupt nicht.

Da finde ich es sehr schade dass WoW nicht offline gestartet werden kann. Auch wenn ich schon auf Privatservern von anderen Leuten war...doch wenn bräuchte ich sowas voll modelliert und dazu noch ohne Internetanbindung, sonst ist es dasselbe in grün. Bleibt also die Hauptarbeit im guten alten Studio.

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 Betreff des Beitrags: Re: The making of: "The end of all things"
BeitragVerfasst: 19 Jan 2012, 09:37 
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Ich bin sicher, da gibt es irgendeine NOVO ... Ich meine eine Novität um Dir zu helfen... :)
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 Betreff des Beitrags: Re: The making of: "The end of all things"
BeitragVerfasst: 19 Jan 2012, 12:12 
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@Karash: Da du auch das Studio benutzt zwei kleine Fragen an dich:

1. Ist mittlerweile eine Möglichkeit bekannt Wasserflächen darzustellen? Ein Meer z.B.

2. Wenn ich einen Gegenstand rotieren lasse kann ich von 1 bis 360 alle Gradzahlen eingeben. Wenn ich aber 361 eingebe passiert nichts. Und Wenn etwas von 0 bis 360 rotiert und ich dann wieder 1 eingebe rotiert es rückwärts zur 1 zurück. Wüsstest du da einen Weg die Grenze zwischen 360 und 0 Grad bzgl. "Mehrfachdrehungen in eine Richtung" zu umgehen?

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 Betreff des Beitrags: Re: The making of: "The end of all things"
BeitragVerfasst: 20 Jan 2012, 09:35 
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Niridias hat geschrieben:
1. Ist mittlerweile eine Möglichkeit bekannt Wasserflächen darzustellen? Ein Meer z.B.


Du kannst WMOs benutzen, die Wasserflächen haben. Hab ich in DSdW etwa für Darnassus gemacht, da habe ich einen Brunnen genommen und alles ausser der Wasseroberfläche ausgeblendet. Sieht nicht genauso aus wie das "echte" Wasser in WoW, aber vielleicht genügt es für deine Zwecke ja.

Sieht dann etwa so aus: http://img41.imageshack.us/img41/2402/darnassustry1.png


Zitat:
2. Wenn ich einen Gegenstand rotieren lasse kann ich von 1 bis 360 alle Gradzahlen eingeben. Wenn ich aber 361 eingebe passiert nichts. Und Wenn etwas von 0 bis 360 rotiert und ich dann wieder 1 eingebe rotiert es rückwärts zur 1 zurück. Wüsstest du da einen Weg die Grenze zwischen 360 und 0 Grad bzgl. "Mehrfachdrehungen in eine Richtung" zu umgehen?


Du kannst auch in den negativen Bereich gehen. Wenn Du zwischen -359,999 und 359,999 rotieren lässt hast Du immerhin 2 komplette Drehungen um die eigene Achse drin. Je nachdem wieviele Drehungen Du brauchst kannst Du die 2 Drehungen über zusätzliche Animationen in der Animation List ja wiederholen lassen.
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 Betreff des Beitrags: Re: The making of: "The end of all things"
BeitragVerfasst: 23 Jan 2012, 09:31 
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Danke dir. Dann...wird eben alles mit Brunnenwasser gefüllt. *g*
Wenn ich die Einleitung endlich mal fertig habe poste ich sie im Machinimaker-Bereich, damit ich von euch eine erste Meinung bekomme.

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